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Suchbegriff: Energie und Nachhaltigkeit

Chinas Stromerzeugung aus Kohle und Gas ging 2025 zum ersten Mal seit zehn Jahren zurück und sank um 1 %, obwohl der Gesamtstromverbrauch um 5 % stieg. Der Rückgang ist auf das Wachstum erneuerbarer Energiequellen wie Wind-, Solar- und Wasserkraft zurückzuführen und markiert eine bedeutende Veränderung im Energiemix Chinas. Obwohl der Rückgang moderat ausfiel, gehen Analysten davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzen wird, da China seine Kapazitäten im Bereich der alternativen Energien ausbaut, auch wenn wetterabhängige erneuerbare Energien möglicherweise weiterhin auf die Unterstützung durch traditionelle Grundlastkraftwerke angewiesen sind.
Chevron hat eine umfangreiche Erweiterung des israelischen Leviathan-Gasfeldes genehmigt, die mit Investitionen in Höhe von 2,4 Milliarden US-Dollar verbunden ist, um die Produktionskapazität von 12 Milliarden auf 21 Milliarden Kubikmeter pro Jahr zu steigern. Das Projekt umfasst die Bohrung neuer Brunnen und den Ausbau der Infrastruktur, was das Vertrauen in die regionale Energiesicherheit widerspiegelt und Ägyptens Ambitionen unterstützt, sich zu einem LNG-Hub zu entwickeln.
Führungskräfte der Ölindustrie warnen, dass die Wiederbelebung des venezolanischen Ölsektors massive langfristige Investitionen in Höhe von schätzungsweise 183 Milliarden US-Dollar über einen Zeitraum von 15 Jahren erfordern wird, wobei erhebliche Herausforderungen wie marode Infrastruktur, rechtliche Unsicherheiten, politische Instabilität und die Notwendigkeit klarer Investitionsrahmenbedingungen trotz des politischen Drucks auf schnelle Ergebnisse bestehen.
Sultan Al Jaber, CEO von ADNOC, prognostiziert, dass Öl und Gas bis 2040 über 70 % des erwarteten Anstiegs des Strombedarfs von Rechenzentren um 500 % decken werden, angetrieben durch das Wachstum der KI und die globale wirtschaftliche Expansion. Er betont die Notwendigkeit von jährlichen Energieinvestitionen in Höhe von 4 Billionen US-Dollar, um diesen Bedarf zu decken, und stellt Kohlenwasserstoffe als Katalysator für nachhaltigen Fortschritt und nicht als Einschränkung dar.
Die Transadriatische Pipeline aus Aserbaidschan spielt weiterhin eine entscheidende Rolle in der Strategie der EU zur Diversifizierung ihrer Energieversorgung, da sie seit 2020 über 54 Milliarden Kubikmeter Gas nach Europa geliefert hat. Aserbaidschan steigerte seine Gasproduktion im Jahr 2025 um 2,4 %, wobei die Hälfte seiner Exporte nach Europa ging, während Italien mit 38 % der Gasexporte weiterhin sein größter Handelspartner ist.
Norwegen hat im Rahmen seiner jährlichen APA-Lizenzrunde 57 neue Öl- und Gasförderlizenzen an 19 Unternehmen vergeben, um das derzeitige hohe Produktionsniveau aufrechtzuerhalten. Die Lizenzen verteilen sich auf die Nordsee, die Norwegische See und die Barentssee, wobei große Betreiber wie Equinor und Aker BP zu den Empfängern gehören. Energieminister Terje Aasland betonte, dass dieser Schritt für Arbeitsplätze, Wertschöpfung und die Energiesicherheit Europas von entscheidender Bedeutung sei, da Norwegen einem erwarteten Produktionsrückgang ab Ende der 2020er Jahre entgegenwirken wolle.
Analyse der Herausforderungen für den venezolanischen Ölsektor und der begrenzten Raffineriekapazitäten der USA zur Verarbeitung von schwerem venezolanischem Rohöl. Große Ölkonzerne wie Exxon und ConocoPhillips zögern aufgrund früherer Verstaatlichungen und schlechter Infrastruktur weiterhin mit Investitionen, während nur spezialisierte Raffinerien an der Golfküste das schwere Öl verarbeiten können. Venezuela benötigt massive Investitionen (53 bis 183 Milliarden US-Dollar), um die Produktion wiederherzustellen, aber die derzeitige Infrastruktur befindet sich in einem katastrophalen Zustand mit begrenztem kurzfristigem Produktionspotenzial.
Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen warnt davor, dass die Schweiz aufgrund schleppender Ausbauprojekte, eines hohen Nachfragewachstums und des Atomausstiegs bis 2050 mit erheblichen Problemen bei der Stromversorgung konfrontiert sein wird. Ihr neuer Stromversorgungsindex zeigt, dass die Schweiz bis 2050 nur 69 von 100 Punkten erreichen wird und damit die gesetzlichen Versorgungsziele verfehlen wird. Der VSE nennt die unzureichende Produktion erneuerbarer Energien im Winter, den Stillstand beim Netzausbau, begrenzte Importmöglichkeiten und fehlende gesellschaftliche Lösungen als zentrale Herausforderungen und fordert dringende Massnahmen zur Förderung erneuerbarer Energien und zum Ausbau der Netzinfrastruktur.
Benin wird nach einer 28-jährigen Pause bis Ende Januar 2026 die Offshore-Ölförderung im Seme-Feld wieder aufnehmen, nachdem Akrake Petroleum die Bohrarbeiten abgeschlossen und die Produktionsinfrastruktur vorbereitet hat. Das Feld produzierte zwischen 1982 und 1998 22 Millionen Barrel, bevor es aufgrund niedriger Ölpreise geschlossen wurde. Die Wiederaufnahme markiert eine erneute Energieentwicklung in Westafrika, neben den Produktionsplänen des Nachbarlandes Nigeria und anderen regionalen Projekten.
Deutschland hat einen Vertrag über 7,6 bis 8,9 Milliarden Euro zum Erwerb einer Beteiligung an TenneT Deutschland, der deutschen Tochtergesellschaft des niederländischen Stromnetzbetreibers TenneT, abgeschlossen. Die Transaktion zielt darauf ab, kritische Engpässe im Stromnetz und Finanzierungsengpässe bei der Energiewende in Deutschland zu beseitigen und den Ausbau der Übertragungsinfrastruktur zu ermöglichen, die erforderlich ist, um erneuerbare Energie von Windparks im Norden zu Industriezentren im Süden zu transportieren. Der Deal verschafft Deutschland strategischen Einfluss auf Netzinvestitionen und senkt gleichzeitig die Finanzierungskosten für die langfristigen Netzmodernisierungen im Wert von über 100 Milliarden Euro, die für den Ausbau der Offshore-Windenergie und die Hochspannungsinfrastruktur erforderlich sind.
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